Latest Fashion oder Klassiker

Bilder: Vintage Uhr

Ob angesagter Modeschmuck oder die vintage Uhr aus vergangenen Zeiten.

 

Je nach Persönlichkeit und Lebensabschnitt ist das schmückende Beiwerk so individuell wie jeder Einzelne von uns.

 

Allerdings sollte man sich die Frage stellen wie man vor allem in Krisenzeiten seine finanziellen Mittel weise verwaltet und was daraus geschaffen werden kann.

Bild: Armbänder für Männer

Diese hübschen kleinen Schmuckaccessoires haben wir wohl alle zu Hause in unserem Schmuckkästchen. Frauen definitiv mehr als Männer.

 

Da gibt es die vielen Ohrringe in allen Farben, passend zu diesem einen Top und die danach nie mehr getragen werden. Armreifen und Armbänder von schick bis ethno Stil überbevölkern unsere Schlafzimmer und Schminktische. Statement Ketten die man gerne tragen möchte aber nicht weiß wann. Dazu kommen noch die kleinen modischen Ringe, die neckischen Mitbringsel aus dem Urlaub, die daheim nicht mehr ganz so toll sind wie am Urlaubsort. Diese ehemaligen Einzelteile verschmelzen mit der Zeit häufig zu einem großen funkelnden Ball und verlieren irgendwann komplett an Bedeutung.

Auch den Herren der Schöpfung ist dieses Problem bekannt. Meistens nicht so sehr aus eigener Erfahrung, aber der glitzernde Ball bzw. die chaotische kleine Kiste der Partnerin ist ihnen zwar ein Rätsel, aber wohl bekannt. Männer haben grundsätzlich schon weniger Schmuck als Frauen.

Es gibt die Uhrliebhaber, der Ein oder Andere hat eine Vorliebe für kleine Armbändchen, das klassische Kreuz um den Hals und irgendwann ein Ehering. Allerdings sind sie vor allem in jüngeren Jahren auch geneigt viel Geld für zierende Gegenstände ohne beständigen Wert auszugeben.


Bild: Herrenschmuck

Noch nie gab es ein solch breites Angebot an Modeschmuck wie heute. Jede bekannte Modekette hat seine eigene Linie, spezielle Geschäfte für modische Accessoires, Warenhäuser oder teilweise auch bei großen Lebensmittelhändler werden schmückende Accessoires angeboten.

 

Aufgrund des meistens geringen Preises des Einzelstücks ist die Versuchung groß. Jedoch wird oft vergessen, dass die wertlosen Industrieprodukte häufig eine geringe Lebensdauer haben und in der Masse doch so einiges an Kapital verzehrt haben.

 

Dieses tote Kapital blockiert unsere Schubladen und Schmuckkästchen. Nach kurzer Zeit sind die gestern noch so hippen Dinge aus der Mode. Die Farbe ist nicht mehr das, was sie einmal war und das passende Gegenstück in Form von Kleidung passt nicht mehr in die Saison und wartet auf ein Revival.

 

Durch die schnelllebige Zeit heute und die sich ständig neu erfindende Mode verliert man schon nach einigen Wochen den Bezug zum neuen Schmuck.

Es wird immer diese kleinen Dinge geben, in die wir uns auf Anhieb verliebt haben und das ist selbstverständlich auch vollkommen legitim.

 

Wenn man das Ganze aber unter einem ökologischen sowie sozialen Aspekt betrachtet ist diese Entwicklung verheerend. Wie heutzutage so oft werden diese Produkte nur für eine kurze Lebensdauer produziert, Rohstoffe verbraucht, Müll produziert der entsorgt werden muss. Produziert wird in Drittländern, meist unter schlechten Bedingungen. Wir kennen alle diese Spirale.

 

Das zweite Manko ist wie schon erwähnt der Preis, den man für diese Produkte bezahlt. Nicht jedes Einzelteil schlägt zu Buche, es ist die Masse, der ständige Drang up to date zu sein, der diese Produkte unverhältnismäßig teuer machen.

Bild: Männer Fashion

Deshalb sollte man auch schon in jungen Jahren überlegen, ob es das Wert ist, immer der aktuellen Mode zu folgen.

 

Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur sagen, dass mir meine Eltern früh nahegelegt haben das Qualität beständiger ist als Quantität. Das Prinzip lässt sich auf viele Lebensbereiche erweitern, aber vor allem bei Konsumgütern ist dies ein guter Rat.

 

Mit Anfang 20 fing ich vermehrt an zu sparen und qualitativ hochwertige Gegenstände zu erwerben. Es sind nicht viele. Aber ich hab in die oft erwähnten "Klassiker" investiert. Sie bringen mir durch gute Pflege nach wie vor viel Freude und haben einen Wert für mich, da es kein schneller Impulskauf war, sondern eine bewusste Entscheidung, die mit Arbeit, Entbehrung und Zielstrebigkeit zu tun hatte.

 

Jeglicher Modeschmuck flog vor einigen Jahren als glitzernder Ball in die Tonne. Der Ball in seiner Gesamtheit passte zu nichts mehr und einzelne Schmuckstücke waren nicht mehr herauszulösen.

 

Die sorgfältig aufbewahrten Schmuckstücke sind jedoch nach wie vor alle da. Jedes geliebt, bei kleinen Schäden repariert und mit einer Geschichte verknüpft. Passend zu jeder Kleidung oder Anlass.


Bild: Silber Manschettenknopf aus Berlin

Auch wenn die eingeschränkte Auswahl für manche im ersten Moment etwas langweilig wirken mag, hat so gut wie jeder seine ganz besonderen Lieblingsstücke, die er meist trägt. Und genau diese Lieblingsstücke, prägen den Stil einer Person.

 

Nicht nur der Duft oder der Kleidungsstil eines Menschen prägt sich ein. Viel mehr sind es die kleinen Details, die wir an unsern Liebsten wiedererkennen.

 

Die Halskette die Oma nur an Feiertagen trug. Die Uhr des Vaters, an die man sich erinnert, wenn man seine erste eigene kauft. Der Ring des Partners, dessen Gegenstück man trägt. Schmuck ist mehr als eine schmückende Kleinigkeit. Er verbindet Menschen, Generationen, Erinnerungen und Erlebnisse.

Bild: Schaffen Sie für sich und kommende Generationen bleibende Werte

Während Frauen meist nur eine Perlenkette, Diamant Ohrringe oder ein ausgewähltes Einzelstück zu vererben haben, können Männer weitaus mehr an Kinder und Enkel übergeben.

 

Männer investieren häufiger in hochwertige Schmuckstücke als Frauen und schaffen damit Werte für die ganze Familie. Sie verewigen sich über Generationen durch geschätzte Familienerbstücke.

Sowohl individuell gestaltete Schmuckstücke als auch zeitlose Klassiker eignen sich um bleibende Werte zu schaffen. Vor allem in Krisenzeiten können so nachhaltig Kapitalanlagen entstehen.

 

Und es gibt wohl kaum ein schöneres Gefühl als seinem Sohn am Hochzeitstag oder zum Berufseintritt ein lang gehütetes Schmuckstück zu überlassen, das ihn auf seinem Weg begleitet.


Bild: Vater und Sohn