Abendessen mit einem Nobelpreisträger

Bild: Blick über Berlinbei Sonnenschein

Ein Abendessen mit einem Nobelpreisträger hat man nicht jeden Tag. Es war uns eine große Ehre mit dem Physik Nobelpreisträger Professor Brian P. Schmidt zu dinieren und einen interessanten Einblick in seine Arbeit zu gewinnen.

 

Begleiten Sie uns durch diesen Abend und erfahren Sie, welche Gespräche solch ein Treffen mit sich bringt und wo gespeist wurde.

Bild: Morent Berlin besucht Kreuzberg
Berlin Kreuzberg

Es ist Juli, ein Sonntagabend in der Hauptstadt. Der Abend an dem Frankreich gegen Island bei der EM antritt, was sich auf den Straßen deutlich bemerkbar macht. Heute Abend geht es mal wieder ins schöne Kreuzberg. Der Berliner Bezirk mit dem maroden Charme, der ihn so bekannt und beliebt macht.

 

In der Wrangelstraße 20, am Rande des Ausgehviertels in Kreuzberg befindet sich das chinesische Restaurant Long March Canteen. Eine unserer Lieblings Location in Berlin. Immer gut besucht überzeugt das trendige Restaurant mit seinem ganz eigenen Charme. Noch nie ist es uns passiert, dass wir unzufrieden mit den Speisen oder dem Service waren. Die Kombination aus hippem Viertel, coolem Ambiente und hervorragendem Essen, veranlasst uns regelmäßig, dort mit Gästen den Abend zu verbringen.

 

Als wir das Restaurant erreichen sitzt unser guter Freund Peter Badge bereits mit Professor Brian P. Schmidt am geöffneten Fenster und winkt uns aus der Ferne zu.

Während der freundlichen Begrüßung stößt noch ein weiterer Freund zu uns. Ebenfalls ein genialer Wissenschaftler. Was dazu führt, dass sofort ein Fachgespräch entflammt. Jedoch wird dieses für einen kurzen Moment unterbrochen, als die ersten asiatischen Tapas den Tisch erreichen.

 

Dampfende Edamame, köstliche Auberginen in unbeschreiblicher Sauce, scharfes Hühnchen mit Chili, würzige Gurken, knusprige Süßkartoffelstückchen mit Szechuan-Pfeffer-Mayo und zarter Karpfen. Unser Gast ist begeistert von der ausgefallenen asiatischen Küche und dem Gemeinschaftsgefühl, dass durch das Teilen der Speisen entsteht.

Während wir auf den Hauptgang warten, gehen die Gespräche weiter. Es ist beeindruckend, wie passioniert Professor Brian P. Schmidt über seine Arbeit und Forschung spricht. Der sympathische und bodenständige Wissenschaftler bringt auch fachfremden Zuhörern seine Forschung und Interessensgebiete so näher, dass wir ihm folgen können.

 

Natürlich ist ein Kernthema die beschleunigte Expansion des Universums. Diese Entdeckung brachte dem netten US-amerikanisch/australischer Astronomen 2011 zusammen mit zwei anderen Wissenschaftlern den Nobelpreis für Physik ein.


Bild: Supernova

Dieses Gespräch führt nun über ferne Supernovae, dunkle Materie hin zur Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit der bildhaften Vorstellung der 4. Dimension.

 

Es ist für mich eine Freude über solche Themen zu sprechen und tiefer in diese Fachgebiete einzutauchen. Aus persönlichem Interesse beschäftige ich mich schon seit mehreren Jahren mit diesen Themen, was diesen Abend zu einem sehr erhellenden Moment macht, da viele Fragen geklärt und erklärt werden.

Bild: Schweinerippchen in dunkler Soja-Honig-Sauce in der Long March Canteen Berlin Kreuzberg
Schweinerippchen in dunkler Soja-Honig-Sauce

Als wir bei den 11 Dimensionen der Stringtheorie angekommen sind, wird der Hauptgang aufgetragen.

 

Zarte Schweinerippchen, saftige Entenbrust im Peking-Style, sowie verschieden gefüllte und knusprig gebratene Dumplings füllen den Tisch. Es duftet herrlich und die Stäbchen fliegen nur so über die Tafel um schnell etwas von den Leckereien zu schnappen. Das zufriedene Gesicht unseres Gastes rundet das perfekte Essen ab.

Bild: Morent Berlin Manschettenknöpfe aus Sterlingsilber in der Long March Canteen in Berlin Kreuzberg

Nach dem Hauptgang wenden wir uns wirtschaftlicheren Themen zu. Professor Brian P. Schmidt stellt nun eine etwas überraschende Frage zu unseren Manschettenknöpfen. "Wieviel wiegen Ihre Manschettenknöpfe?" Im ersten Moment stutze ich, denn dies ist normalerweise nicht die erste Frage die mir gestellt wird. Der Wissenschaftler führt fort: "Ich liebe es Manschettenknöpfe zu tragen. Vor allem wenn diese besonders schwer sind."

 

Diese Bemerkung freut mich sehr. Da wir unsere Kollektion auch nach diesem Gesichtspunkt ausgerichtet haben. So wie unsere Manschettenknöpfe der Serie Alpha bewusst ganz puristisch und besonders leicht gearbeitet sind, haben wir mit der Serie Hellenism wahre Schwergewichte. Kleine Skulpturen, gearbeitet aus massivem Edelmetall.


Ich lege also dem Astronomen unsere Sepia-Guss Produkte ans Herz. Woraufhin er umgehend anfängt das Gewicht von Silber ins Verhältnis zu Gold zu setzen.

 

Das Fazit, die Dichte von Gold ist fast zwei Mal so hoch wie die von Silber. Da Platin jedoch noch eine höhere Dichte als Gold aufweist, rekapituliert der Wissenschaftler, dass sich sein Interesse auf Produkte aus diesem Edelmetall konzentriert.

Dieses außergewöhnliche Gespräch gab mir einen ganz neuen Blick auf unsere eigenen Produkte.

 

Zum Abschluss des Menüs bekommen wir noch mit Schokolade gefüllte Dumplings, sowie die vorzügliche gebackene Banane, die immer ein Highlight zum Schluss ist. Durch Eiswasser werden die heißen und klebrigen Bananenstückchen zu einem knusprig, köstlichen Dessert.


Bild: Eva-Maria Morent von Morent Berlin mit Professor Brian P. Schmidt
Professor Brian P. Schmidt

Das Essen klingt mit einem guten Glas Sake aus. Alle sind satt und zufrieden. Es war ein gelungenes Treffen in schönem Ambiente.

 

Wir bedanken uns bei Professor Brian P. Schmidt für diesen netten und wirklich lehrreichen Abend. Es war eine große Ehre mit einem der klügsten Köpfe unserer Zeit zu sprechen. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen mit diesem beeindruckenden Mann.